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Kleingärtnerverein
Ahsetal e. V.

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Tipp des Monats Oktober

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Hier können Sie sich die Gartentipps als PDF-Datei herunterladen.

Ziergarten

Gemüsegarten

Fuchsien überwintern

Rosen schneiden

Arbeitshinweise für den Obstgarten

Frostspanner

Tomaten nachreifen lassen

Richtig kompostieren

Bauernregeln

 Ziergarten
okto6
Jetzt ist Pflanzzeit für frühjahrs- und sommerblühende Staudenarten. Einzelne Stauden, die zu groß und zu dicht geworden sind, werden ausgegraben und geteilt. Man zieht die Wurzeln auseinander und pflanzt die äußeren jüngeren Teile wieder ein. (Das alte Mittelstück sollte entfernt werden.) Ebenfalls so früh wie möglich frühjahrs- und sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse pflanzen. Auch immergrüne Gehölze jetzt pflanzen damit sie vor dem Winter noch ausreichend Faserwurzeln schlagen können. Ende des Monats beginnt auch die Pflanzzeit für laubabwerfende Gehölze. (Nach Beendigung des Laubfalls) Vor dem ersten Frost nicht winterharte Blumenzwiebeln und Blumenknollen aus der Erde nehmen. Nicht winterfeste Pflanzen, wie Geranien und Fuchsien werden in Töpfe gesetzt und zum Überwintern an einen kühlen Platz gebracht. Gießen Sie immer nur soviel, dass die Erde nicht völlig austrocknet.
Pfeil grün

Fuchsien überwintern

Fuchsien können am besten bei Temperaturen von 2 bis 8 Grad Celsius überwintert werden. Da die Ansprüche an das Licht und Feuchtigkeit bei Fuchsien nicht sehr hoch sind können sie gut im Treppenhaus oder an einem hellen Untergeschossraum gut den Winter überstehen. Wichtig ist aber die Sauberkeit im Winterquartier, deswegen auch unbedingt alle abfallenden Blätter sofort entfernen. Hierdurch kann sich sonst Grauschimmel „eine Pilzkrankheit“ entwickeln und die gesamte Pflanze infizieren. Ebenfalls sollten vor dem Einräumen alle Pflanzen genau auf Schädlingen untersucht werden. Oft werden Schädlinge mit in das Winterquartier eingeschleppt. Vorbeugend kann man hier Gelbtafeln oder Gelbstickers anbringen und so eine größere Vermehrung verhindern. Vor dem Überwintern werden die Triebe der Fuchsienpflanzen um etwa ein Drittel zurück geschnitten und alle Blüten entfernt. Im Februar oder Anfang März beginnt dann schon die Vorbereitung auf den Sommer. Die Pflanzen werden noch einmal um ein Drittel zurück geschnitten. Jetzt können die Pflanzen auch umgetopft und etwas heller und wärmer gestellt werden.
Pfeil grün

Rosen nicht schneiden
Schutz vor scharfem Frost


Das Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt. Im Herbst sollten Hobbygärtner unbedingt davon Abstand nehmen, weist der Zentralverband Gartenbau in Bonn hin. Denn scharfer Frost lässt selbst zuverlässig winterharte Rosen zurückfrieren. Das schadet nichts, denn ungeschnitten besitzen sie danach trotzdem genügend gesundes Holz, aus dem sie sicher austreiben. Bei bereits zurückgeschnittenen Pflanzen kann es dagegen kritisch werden. Frost dringt in unverheilte Wunden tiefer ein als in gesundes Gewebe. Daher frieren bereits geschnittene Triebe weiter zurück. Oft bleibt danach kaum noch gesunde Substanz übrig. Manchmal lässt sich ein Schnitt im Herbst nicht völlig umgehen, etwa wenn Hochstammrosen eine Hülle als Winterschutz bekommen sollen. Auch dann sollten Hobbygärtner sich aber auf behutsames Stutzen beschränken. Meist reicht es ohnehin, allein die empfindliche Veredelungsstelle unter der Krone mit einem Bündel Stroh zu umwickeln. Auch behutsames Stutzen sei dann nicht erforderlich, betonen die Experten. (tmn)

Gemüsegarten

Wenn Sie im letzten Monat nicht fertig geworden sind, sollten Sie jetzt die letzten Wintersteck- zwiebeln und den Knoblauch noch schnell stecken. Beste Pflanzzeit für Rhabarber. Pflanzt man Rhabarber später, schaffen es die fleischigen Wurzeln oft nicht, genügend Faserwurzeln zu bilden. Sie faulen dann leicht. Anfallende Gartenabfälle sachgerecht kompostieren. Vor der herbstlichen Bodenbearbeitung eventuell Bodenproben aus Gemüse- und Obstgarten nehmen und durch Ihre zuständige Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) auf Humus- und Nährstoffgehalt untersuchen lassen.
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Tomaten nachreifen lassen

Reife Tomaten lassen sich an der für jede Sorte typischen Ausfärbung der Früchte erkennen. Vollreife Früchte müssen voll Ausgefärbt sein und dürfen um den Stängel herum keinen grünen Ring haben. So haben Tomaten auch den besten Geschmack und sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen. okto7Zu dieser bestmöglichen Reife kommt es jedoch nur bei warmem Wetter. Ist das Wetter kühl und feucht färben sich die Tomaten im Freien meistens nicht mehr richtig aus. Damit die grünen Tomaten keinen Kälteschaden erleiden, sollten sie rechtzeitig von den Pflanzen abgenommen werden und in temperierte Räume gebracht werden. Hier können sie dann nachreifen und sich gut ausfärben. Nachgereifte Früchte haben weniger Zucker als die, die an den Pflanzen gereift sind. Daher sind sie auch nicht ganz so intensiv im Geschmack. Am besten reifen die Tomaten bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Sind die Temperaturen höher, werden die Tomaten schnell zu weich und die Farbausbildung unterbleibt. Um das Nachreifen und Ausfärben der Tomaten zu erreichen gibt es mehrere Möglichkeiten. Große Mengen kann man am besten in geräumten und gut gelüfteten Frühbeetkästen oder im Gewächshaus auf Stroh nachreifen lassen. Kleinere Mengen können Zuhause hinter einem Fenster zur Nachreife gebracht werden. Wer will kann aber auch die ganze Pflanze ausreißen und mit den Früchten „die Wurzel nach oben“ an einem sonnigen und warmen Platz unter einem vorspringenden Dach aufhängen. Die Blätter sollten vorher entfernt werden. Läst man dagegen unreife Tomaten in dunklen und kühlen Kellern nachreifen, färben sich die Früchte nur dürftig, bekommen keinen guten Geschmack und werden häufig von Krankheitserregern befallen.
Pfeil grün

Obstgartenokto8

In diesem Monat werden noch die späten Apfel- und Birnensorten geerntet.
Hierbei ist auf die Erhaltung der Fruchtqualität zu achten, da Druckstellen und andere Beschädigungen die Lagerfähigkeit stark herabsetzen. Früchte am besten pflücken, wenn sie trocken sind. Nass geerntetes Obst an geschützter Stelle bei bewegter Luft abtrocknen lassen. Erst dann sollte es in den Lauerraum gebracht werden.
Beschädigtes und krankes Obst ist nicht lagerfähig und sollte so schnell wie möglich verarbeitet werden. Zur Aufbewahrung von krankem Obst sollte nicht der Lagerraum für Dauerobst verwendet werden, weil mit dem aussortierten Äpfeln und Birnen, Pilze und Schadinsekten eingeschleppt werden können.

Schon vor dem Einbringen des Obstes in die Lagerräume sollten die Fenster nachts geöffnet bleiben, um kühle Nachttemperaturen hereinzulassen. Am Tage sind die Fenster wieder zu schließen. Fallobst nie lange unter den Obstbäumen liegen lassen,

Nur gut Ausgefärbte Früchte sind Erntereif. Dieser Zeitpunkt sollte bei der Ernte nicht überschritten werden da sonst die Lagerfähigkeit leidet.

sondern regelmäßig aufzusammeln. So lassen sich Infektionsquellen von Schadpilzen beseitigen. Alle Wunden, auch die bei den Erntearbeiten entstandenen sind, werden gesäubert und mit einem geeigneten Wundverschlussmittel verstrichen.

Sind die Erntearbeiten beendet, kann schon mit dem Schnitt der Bäume begonnen werden.
Jetzt sind die Obstbäume in ihre Ruhephase eingetreten und es besteht keine Gefahr mehr, dass sie nach einem Rückschnitt wieder austreiben. Außerdem ist jetzt an einer Entnahme von Bodenproben zu denken. Eine richtige Düngung ohne Bodenuntersuchung ist nicht möglich
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Frostspannerabwehr

Wenn noch nicht geschehen, jetzt zur Bekämpfung des Frostspanners, die Baumstämme und Baumpfähle mit Leimringen versehen. Vor dem Anbringen der Leimringe die entsprechende Stelle am Stamm und Pfahl etwas glätten. So kann man verhindern, dass die Insekten nicht unter dem Leinring durchkriechen. In der Zeit von April bis Juni schlagen im Obstgarten immer wieder die Raupen des Frostspanners zu. Mann erkennt es daran, dass die Blätter und Blüten vieler Obst- und Ziergehölze zusammengerollt und durch Raupenfraß geschädigt sind. okto9
Bei einer genauen Kontrolle der Bäume findet man dann viele kleine, grüne Raupen. Diese Raupen machen bei ihrer „spannerartigen“ Fortbewegung eine Art „Katzenbuckel“. Hier handelt es sich um die Larve eines Schmetterlings, der als „Kleiner Frostspanner“ bekannt ist. Der Falter selbst tritt ab Oktober auf, sobald die Nächte kühler werden. Da die Weibchen keine Flügel besitzen klettern sie jetzt um diese Jahreszeit an den Stämmen der Obstbäume nach oben und werden von den flugfähigen Männchen begattet. Anschließend legen die Weibchen ihre Eier in der Baumkrone ab wo sie überwintern. Die Raupen schlüpfen im nächsten Jahr etwa zur Zeit des Knospenaufbruchs und beginnen sofort mit der Futteraufnahme, wobei erhebliche Fraßschäden an Knospen, Blüten und Blättern entstehen. Oft werden auch die jungen Früchte angefressen, so dass die Ernte durch einen massiven Befall der Frostspanner-Raupen gefährdet wird. Ab Mai verpuppen sich die Rau
pen.

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Tipps für richtiges Kompostieren
Wärme ist wichtig

Herbstlaub muss fachmännisch kompostiert werden - andernfalls überwintern Pilzkeime auf den befallenen Blättern und schaden im Frühjahr erneut den Pflanzen, sagte Gregor Hilfert vom Pflanzenschutzamt Hamburg. Der Komposthaufen müsse so zusammengesetzt sein, dass sich genug Wärme entwickele. Andernfalls gebe es keine rasche oder gar keine Verrottung, sagte Hilfert - und dann gehen die Keime nicht kaputt.
Gesunde Blätter dürften Gartenbesitzer aber in jedem Fall kompostieren. In der Regel ließen sich kranke von gesunden Blättern äußerlich leicht unterscheiden. Wer sich auf das Verrotten nicht verlassen will, gibt Laub zum Biomüll. „Das tue" ich in die entsprechende Tonne oder fahre es als Biomüll zum Recyclinghof", so Hilfert. Grundsätzlich sei es die beste Lösung, wenn die Blätter im Garten auf Boden und Beeten bleiben: „Sie werden dann von Regenwürmern und Mikroorganismen zersetzt und dienen als Nährstoff." (tmn)

Bauernregeln

Ist der Oktober kalt, macht der Raupenfraß halt.
Wenn die Bäume zweimal blühn,  wird sich der Winter bis zum Mai hinziehn.
Bringt der Oktober viel Regen, so ist's für die Felder ein Segen.
Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.
Sitzt im Oktober das Laub noch am Baum, so fehlt ein strenger Winter kaum.