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Hinein ins Blütenmeer

Tipps für mehr Blütenspaß

Forsythien läuten den Frühling ein

Verliebt in Magnolien

Lenzrosen sind herrlich unkomplizierte Frühblüher

Hinein ins bunte Blütenmeer

Jedes Jahr im März öffnet der weltweit größte Zwiebelblumen-Park, der Keukenhof (bei Amsterdam in Holland) seine Pforten. Keukenhof 08
Ein besonderes Vergnügen ist in diesem Jahr der eindrucksvolle Blumenkorso, der am 24. April mit zahlreichen Prunkwagen am Blumenpark vorbeizieht.

Wenn der Keukenhof wie in jedem Jahr zu „Frühlingslust“ einlädt, erwartet die Besucher ein farbenprächtiges Blütenmeer aus Narzissen und Tulpen.

Während man durch den Park schlendert, entdeckt man beim genauen Hingucken, wie gekonnt die Zwiebelblumen-Stars mit kleinen Frühjahrsblühern kombiniert sind und wie natürlich die beschirmenden Gehölze als Kulissenbauer wirken.
Dieses besondere Gartenerlebnis ist in Holland schon lange Tradition. Im Lauf der Jahre wurden hier die verschiedensten Themengärten angelegt.

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Tipps für noch mehr Blütenspaß

Klotzen und nicht kleckern heißt die Devise, wenn es um die Verwendung von Zwiebelblumen geht. Das gilt besonders für kleine Gärten, denn besonders dort wirken einige wenige, flächig gepflanzte Zwiebelblumen großzügiger als ein Durcheinander verschiedener Sorten. Zwiebelblumen brauchen Partner, die ihre oftmals staksigen Beine umschmeicheln und nach dem Einziehen die entstandenen Lücken schließen. Katzenminze oder Storchschnabel sind hierfür sehr gut geeignet.Narzissen1Tulpen3

      

 

 

 



 

Narzissen und Tulpen, allen voran die Wildarten und die robusten einfach blühenden Sorten, bleiben dem Garten jahrelang erhalten. Düngen sollte man die Zwiebelblumen, sobald sie Blätter haben. Wichtig ist: Um den Zwiebelblumen den kräftezehrenden Vorgang der Samenbildung zu ersparen, schneidet man die Blüten gleich nach dem Verwelken ab. So können die Speicherorgane genug Kraft sammeln. Bei geschickter Kombination von frühen, mittleren und späten Varianten zeigen Zwiebelblumen von Februar bis Mai ihre Blüten.

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Charmantes Goldglöckchen
Forsythien läuten mit ihrer prächtigen gelben Blütenfülle den Frühling ein.

Die pflegeleichten Forsythien zählen wegen ihrer frühen Blüte zu den beliebtesten Ziersträuchern im Hausgarten. Bereits ab März sind Goldglöckchen, wie sie auch genannt werden, mit gelben Blütenglocken übersät. Sie wachsen auf allen ausreichend feuchten, nährstoffreichen Böden und sind sehr schnittverträglich. Forsythien 10

Durch jahrelange Züchtung und Auslese entstanden viele Sorten, die wegen ihrer Anspruchslosigkeit, Winterhärte und ihres schnellen Wachstums im Frühling allgegenwärtig sind.

Bei vielen älteren Sorten sitzen die Blüten am zweijährigen Holz. Das bedeutet, dass diese nach einem starken Schnitt erst im übernächsten Jahr wieder blühen.
Bei der Sorte „Goldrausch“ befinden sich jedoch viele Blüten an den einjährigen Trieben. Auch nach einem kräftigen Schnitt ist bei ihnen also mit einem vollen Blütenflor zu rechnen.
Von den sehr gefragten Zwergsorten ist die Sorte „Maree d'Or“ hervorragend. Dieser Strauch wird nicht einmal einen Meter hoch und wächst kompakt. Ein regelmäßiger Rückschnitt nach der Blüte beugt einer vorzeitigen Alterung vor. Maree d'Or ist auch gut für die Terrasse geeignet, man kann sie in größere Töpfe oder Kübel pflanzen.

Rückschnitt nach der Blüte.
Forsythien blühen an den ein- und zweijährigen Trieben und sollten, unabhängig von der Sorte, jährlich einen Auslichtungsschnitt nach dem Verblühen, erhalten.

Sträucher schneiden
Der regelmäßige Griff zur Schere lohnt sich: Die Sträucher danken es mit perfektem Wuchs und vielen Blüten. Wer Sträucher auf Dauer gesund und blühfreudig halten möchte, muss sie regelmäßig in Form schneiden. Kurz vor Beginn der Vegetationsperiode sind Gehölze an der Reihe, die im Sommer und Herbst blühen. Dagegen kommt bei Frühlingsblühern wie Forsythie oder Weigelie die Schere erst nach der Blüte zum Einsatz, allerdings nicht ganz so radikal. Bei ihnen werden lediglich die älteren Äste bis zu Boden abgeschnitten und die oberen Regionen bei zu dichtem Stand etwas ausgelichtet. Sommerflieder im Februar, Anfang März zurückschneiden. Die Triebe dabei kräftig einkürzen, das regt den Neuaustrieb an und es gibt im Sommer dafür eine kräftige Blüte. Je später man ihn zurückschneidet, um so später blüht er im Sommer auch.

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Verliebt in Magnolien

Magnolien1Zu Tausenden tummeln sich im Frühjahr die Blüten an der Magnolie, an denen man sich nach der trüben Winterzeit kaum sattsehen kann. Wer sich die Sträucher mit dem besonderen Charme selbst anschaffen möchte, sollte sich im Vorfeld gut über die spätere Größe informieren. Denn einige Sorten wie z. B. die Tulpen-Magnolie können die Dimensionen kleiner Gärten sprengen: Mit den Jahren werden sie bis zu acht Meter hoch und breit werden. Oft bleibt dann nur der Griff zur Säge, den die meisten Sorten schlecht verkraften. Da die Nachfrage inzwischen sehr groß ist, gibt es inzwischen jede Menge klein bleibende Sorten.
Die Sorten „Burgundy“ und „Pickard's Garnet“ werden z. B. nur halb so groß.
Zu empfehle ist auch die reinweiße, relativ kompakt bleibende Sternmagnolie (Magnolia stellata).
Nachteil der Sternmagnolien ist der frühe Blühtermin. Schon ende März öffnet sie ihre Blüten und ist daher durch späte Fröste sehr gefährdet.
In rauen Gegenden ist daher die lilienblütige Magnolie (Magnolia lilliflora) zu empfehlen. Sie beginnen erst ende April mit dem Blühen.

Im Sommer dagegen blühen dafür die Sommer-Magnolien (Magnolia sieboldii) oder Magnolia wieseneri). Diese Sorten blühen Ende Mai Anfang Juni und dann aber dafür mehrere Wochen.

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Lenzrosen

Schon ab Februar begrüßen die Lenzrosen (Helleborus orientalis) in zarten Farben den Vorfrühling Ihre ausdrucksvollen Schalenblüten bleiben auch nach der Blütezeit noch eine längere Zeit, ein dekorativer Beetschmuck. Lenzrosen-2

Lenzrosen sind Teil der bunten Nieswurz-Sippe: Auch die immergrüne Palmblatt-Nieswürz (Helleborus foetidus) oder die beliebte Christrose (Helleborias niger) gehören dazu. So natürlich die Christrose auch ist, so vielfältig präsentiert sich aber die Lenzrosen. Ihre Sorten passen sich erstaunlich vielen Standorten an: Die Frühaufsteher mögen zwar sonnige und halbschattige Plätze, dulden aber auch richtig dunkle Stellen.

Obwohl Lenzrosen eigentlich langsam wachsen, können sie sich über ihre Samen so stark ausbreiten, dass sich mit der Zeit große Bestände bilden.
Der Untergrund für Lenzrosen sollte ein durchlässiger lockerer Boden sein. Deshalb am Besten Kompost, etwas Kalk oder getrockneten Kuhmist in den Boden einarbeiten, falls der Boden zu lehmig sein sollte.

Besonders hübsche Pflanzpartner sind Funkien und Schneeglöckchen. Neben den Blüten ist das dunkelgrüne Laub der Lenzrosen eine ganzjährige Augenweide. Doch sollten sie die Blätter trotzdem rechtzeitig abschneiden, um Schäden durch die Blattfleckenkrankheit zu vermeiden.

Wo Kinder spielen, sollte man beachten: Wie bei der Christrose sind auch alle Teile der Lenzrose giftig.

Lenzrosen versamen sich stark, können aber auch durch Teilung vermehrt werden. Die beste Zeit dafür ist im Herbst ab September oder im Spätwinter, wenn sie neue Wurzeln bilden. Vorsicht: Nicht im Sommer teilen! Dann findet nämlich kein Wurzelwachstum statt.

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