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Kleingärtnerverein
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Tipp des Monats Januar

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Jan.

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März

April

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Okt.

Nov.

Dez.

Hier können Sie sich die Gartentipps als PDF-Datei herunterladen.

Ziergarten

Gemüsegarten - Fruchtfolge

Obstgarten

Was ist noch zu beachten

Frostkeimer aussähen

Christrosen sagen Wetter voraus

Schnitt von Sommerblüher

Schönheiten im Schnee

Bauernregeln für den Monat Januar

Z i e r g a r t e n

Jetzt ist Zeit für die Planungen der neuen Gartensaison:
Dazu gehören z. B. Wegeverlauf und Sitzplatz, Eingangsbereich und Kompostplatz.

Welche Gehölze, Stauden, Zweijahrsblumen, Zwiebel- und Knollenpflanzen sollen gepflanzt werden? Auf die Planung folgt die Beschaffung von Saatgut von einjährigen Sommerblühern.  Es empfiehlt sich, Skizzen von den geplanten Pflanzungen anzufertigen. Gehölzschnitt nur bei frostfreier Witterung durchführen oder aber bis zum Winterende warten, weil dann Schnittwunden besser verheilen.
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2006-jan-zaubernuss3Blüten trotz Schnee und Eis
Der Ziergarten ist im Winter nicht tot, denn auch in dieser Jahreszeit gibt es im Freiland eine ganze Anzahl blühender Pflanzen. In diesem Monat blüht z.B. die Zaubernuss (Hamamelis japonica und Hamamelis mollis) mit ihren gelben fädigen Blütenblättern. Sie gedeiht in jedem Gartenboden. Auch der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) mit seinen leuchtend gelben Blüten beginnt jetzt zu blühen und wird häufig mit den erst im März / April blühenden Forsythien verwechselt. Er ist eine kletternde Pflanze (Spreizklimmer) und eignet sich sehr gut zur Bekleidung von Zäunen und Pergolen, kann aber auch als Hecke gezogen werden. Außer der Christrose (Helle borus niger) blüht auch die Schneeheide (Erica carnea). Diese beiden Arten kommen gut zur Geltung, wenn sie nicht einzeln, sondern in größeren Gruppen zusammenstehen.
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Schnitt von Sommerblüher
2007-jan-Weigelie1

Im Sommer blühende Ziersträucher wie Weigelie und Pfeifenstrauch werden am besten im Januar geschnitten.
Bei Temperaturen um null Grad ist das Geäst noch kahl, so erkennt man leicht alte und kranke Zweige. Sie sind andersfarbig und brüchig. Kurz über dem Boden abschneiden.
Der Gewöhnliche Pfeiffenstrauch hat cremeweiße Blüten, die betäubend duften. Er wird manchmal mit Jasmin verwechselt.

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Schönheiten in Eis und Schnee

2007-jan-Christrose1Noch ruht die Natur, um neue Kraft zu schöpfen. Doch obwohl es draußen bitterkalt ist, erwachen bereits die ersten Blumen. Als könnten sie es gar nicht erwarten, zeigen die ersten Frühblüher trotz Eis und Schnee ihre zarten Knospen. Allen Widrigkeiten zum Trotz entfalteten die Christrosen als Erste ihren Blütenzauber.
Selbst strenger Frost kann ihnen nichts anhaben. Jetzt zahlt sich aus, wenn die Schneekönigin, wie man sie auch nennt, im Herbst rechtzeitig gepflanzt wurde, sodass sie noch genügend Wurzeln bilden und sich gegen die Eiseskälte wappnen konnte. Selbst strenger Frost macht der Christrose nichts aus. Ihre weißen Blüten nehmen später eine leichte Rosafärbung an.

2007-jan-Schneeglöckchen1Neugierig wagt sich auch das Schneeglöckchen aus der Erde, sogar bei Dauerfrost kämpft es sich tapfer hervor. Der "Frühstarter" liebt einen Platz, der zur Blütezeit in der Sonne und danach im Halbschatten liegt. Wo es ihm gefällt, bildet er rasch üppige, weiß-grüne Teppiche.

2007-jan-winterlinge1Schon bald nach dem Schneeglöckchen streckt der Winterling seine Fühler aus. Erst sprießen seine gelben Blüten, dann einer Halskrause gleich die Blätter. Pfiffig: Während des Austriebs erwärmen Winterling und Co. den Boden und bringen so den Schnee rund um die Pflanzen zum Schmelzen.

Keck steckt auch der Winterling schon seine gelben Blüten durch den Schnee. Bei trübem Wetter bleiben sie aber verschlossen

Christrose sagt das Wetter voraus

Ein alter Volksglaube besagt, dass sich mithilfe von Christrosen das Wetter für das kommende Jahr vorhersehen lässt. Dazu muss man am Anfang des Jahres zwölf Blüten - für jeden Monat eine - in eine Vase stellen. Sich öffnende Knospen verheißen gutes, geschlossen bleibende schlechtes Wetter. Je heller und kühler Christrosen im Zimmer stehen, desto länger hat man Freude an ihren schönen Blüten.
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Frostkeimer aussähen

Höchste Zeit, um Frostkeimer auszusäen. So brauchen zum Beispiel Adonisröschen, Bärlauch, Duftveilchen, Eisenhut, Frauenmantel Frost und feuchte Kühle zum Aufgehen: Samen in Saatschale mit Anzuchterde geben, angießen, mit Klarsichtfolie abdecken und an einen schattigen Platz im Freien stellen.
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O b s t g a r t e n

2006-jan-mumie4Auch im Obstgarten die Pflanzung von Obstbäumen und Beerenobststräuchern planen. Bei frostfreier Witterung ist Gehölzpflege angesagt. Erziehungs-, Erhaltungs- und Verjüngungsschnitt noch durchführen. Dabei nur scharfe Geräte verwenden. Schnittwunden mit einem Durchmesser über 3 cm mit Wundverschlussmittel versorgen. Mögliche Verletzungen sachgemäß behandeln.

Bei der Baumpflege auf Fruchtmumien und Raupennester achten

Gelagerte Äpfel und Birnen alle acht Tage kontrollieren, essreife Früchte zügig verbrauchen.  Bei frostfreier Witterung Raum gut lüften.

Achtung! Bäume kriegen Sonnenbrand


2006-jan-weissanstr1Im Allgemeinen sind Obstgehölze so hart, dass sie normale Winter gut aushalten. Gefährdet sind dennoch vor allem Stämme und die unteren Hauptäste, wenn sie sich im Wechsel von warmen Sonnentagen und eiskalten Nächten teilweise erwärmen, wieder gefrieren und das öfter hintereinander. Es kommt zu Temperaturunterschieden von bis zu 15 und 20 Grad. So genannte Frostrisse entstehen, weil der Stamm regelrecht platzt, Frostplatten an den Südseiten der Stämme, weil sich nach direkter Sonneneinstrahlung die Rinde ablöst.
Diese unliebsamen und schwer verheilenden Winterwunden entstehen nicht, wenn spätestens in der ersten Januarhälfte Stämme und größere Äste mit weißem Anstrich versehen werden. Dieser reflektiert das gefährliche Sonnelicht, so dass sich die so behandelten Baumteile weniger erwärmen, die Temperaturunterschiede geringer sind. Man verwendet dazu käufliche Präparate oder stellt Kalkmilch her nach folgendem Rezept: 10 kg Weißkalkhydrat und 1,5 Kaltleimpulver auf 10 Liter Wasser für 1 m2 Rindenfläche.
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G e m ü s e g a r t e n

Fruchtfolge
Im Januar ist im Garten ja wenig zu tun. Man kann nun in aller Ruhe das neue Gartenjahr planen. Beim Planen der neuen Beete unbedingt die Fruchtfolgen beachten. Neben der Mischkultur sind Fruchtwechsel und Kulturfolge die wichtigsten Grundlagen für erfolgreiches und naturgemäßes Gärtnern. Fruchtfolge ist der Fachbegriff für das Aufeinanderfolgen verschiedener Pflanzenarten auf einem Beet über mehrere Jahre hinweg. Dabei können sich Gemüse auch mit Zierpflanzen und Gründüngungspflanzen abwechseln. Vielseitige Fruchtfolge bedeutet also, dass auf einer Fläche mehrere verschiedene Gemüsearten und andere Pflanzen hintereinander angebaut werden.
Jan-FruchtfolgeEine einseitige Fruchtfolge, also der Anbau derselben oder nahe verwandter Gemüse über mehrere Jahre auf einem Beet, führt oft dazu, dass Schädlinge und Krankheiten vermehrt auftreten und dass der Boden einseitig ausgelaugt wird und somit die Erträge sinken.
Teilen Sie Ihre Gemüsefläche in vier Bereiche auf:
Ein Teil für Starkzehrer (Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf), ein Teil für Mittelzehrer (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf), ein Teil für Schwachzehrer und schließlich ein Teilbereich für Dauerkulturen (Rhabarber, Spargel). Falls keine Dauerkulturen gewünscht werden, reicht natürlich eine Dreiteilung der Fläche.
Jährlich wechselt dann die Belegung der einzelnen Bereiche. Auf dem Beet der Starkzehrer folgen Mittelzehrer, wo Mittelzehrer standen, kommen Schwachzehrer hin, und Starkzehrer pflanzt man auf das vorherige Schwachzehrerbeet, nachdem dort wieder gedüngt wurde.

Starkzehrer: Lauch, Gurken, Kohlarten, Kürbis, Mangold, Paprika, Sellerie, Tomaten und Zucchini kommen auf ein Beet, das vorher mit Kompost oder Mist frisch aufgedüngt wurde.
Mittelzehrer: Auberginen, Kartoffeln, Kohlrabi, Möhren, Rettiche, Rosenkohl, Rote Beete, Salate, Schwarzwurzeln und Zwiebeln begnügen sich meist mit den noch vorhandenen Nährstoffen. Eventuell kann man zusätzlich noch etwas Kompost geben.
Schwachzehrer: Bohnen, Erbsen, Feldsalat, Knollenfenchel, Radieschen, Speiserüben, Spinat, Winterendivie und Kräuter nutzen die restlichen Nährstoffvorräte. Hier braucht nicht gedüngt zu werden.
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W a s  i s t  n o c h  z u  b e a c h t e n

Beim Überwintern die Pflege nicht vergessen.
Die in den Winterquartieren stehenden Topfpflanzen werden „je nach Bedürfnis“ mäßig gegossen. Belaubte Pflanzen benötigen mehr Wasser als solche ohne Blätter. Kranke Pflanzenteile sind zu entfernen. Eingelagerte Knollen von Dahlien und Gladiolen sind jetzt soweit abgetrocknet, dass das Laub und alte Wurzelreste sowie der alte Knollenboden von Gladiolen entfernt werden kann. Dabei ist sorgfältig zu arbeiten, um jede Verletzung der Knollen auszuschließen. Räume in denen Pflanzen überwintern, sind bei frostfreiem Wetter gut zu lüften. Frische Luft härtet die Pflanzen ab und erhöht die Widerstandskraft.
Gelb locken Schadinsekten
Schadinsekten in Wohnräumen wie Weiße Fliege, Minierfliege, Trauermücke und andere, werden sehr gut mit Gelb-Stickern weggefangen. Dieses sind kleine Gelbtäfelchen, die in den Blumentopf gesteckt werden. Die Farbe gelb ist für viele Insekten eine Signalfarbe und wird deshalb gerne angeflogen. Auf den vom Hersteller beleimten Flächen fangen sich die Schadinsekten. Der Spezialleim trocknet nicht aus und tropft auch nicht bei höheren Temperaturen, z.B. wenn die Pflanzen in der Sonne oder über einem Heizungskörper stehen.
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B a u e r n r e g e l n
6. Januar
Heilig Dreikönig sonnig und still, Winter vor Ostern nicht weichen will. Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter. Ist's um Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr.
10. Januar
 An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.
30. Januar
Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein